Das Steirische Schulungsprojekt

 

Allgemeine Informationen

Im Steirischen Schulungsprojekt wird Diabetes mellitus Patientenschulung sowohl für insulinpflichtige als auch für nicht-insulinpflichtige Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 angeboten. Geschult wird nach dem zweistufigen Düsseldorfer Schulungsmodell. In der ersten Stufe werden die ÄrztInnen geschult, in der zweiten Stufe schulen diese die Patienten.

Schulungsberechtigt sind ÄrztInnen der Allgemeinmedizin und der inneren Medizin sowie Krankenhausabteilungen.

Folgende Ärzte und Krankenhausabteilungen sind schulungsberechtigt und haben bereits Schulungen durchgeführt.
  • Die Schulung für nicht-insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker wurde im November 2000 gestartet, in Zusammenarbeit mit der Gebietskrankenkasse Steiermark, dem Steiermärkischen Krankenanstaltenfinanzierungsfonds (SKAFF), der Steirischen Ärztekammer, den Steirischen Krankenversicherungsträgern und dem Verband Österreichischer DiabesberaterInnen.
    Inzwischen wurde sie bereits in die Regelversorgung übergeführt.
  • Die Schulung für insulinpflichtige Typ 2 Diabetiker läuft seit 2003 als Projekt.

Nutzen und Ziele der Schulungen

In der steirischen Bevölkerung sind 5 - 6 % von Diabetes betroffen. Vor allem bei Typ II Diabetikern, auch nicht insulinabhängiger Diabetes oder Altersdiabetes genannt, spielt die Lebensweise eine wichtige Rolle für den Verlauf der Krankheit. Durch den richtigen Umgang mit dieser Krankheit, zum Beispiel eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, mehr Bewegung etc. kann ein Auftreten von Folgeerkrankungen wie

  • Gefäßveränderungen
  • Nierenerkrankungen
  • Geschwüre an den Beinen
  • Potenzstörungen
  • Augenerkrankungen

verhindert werden.
Die immer stärker steigende Zahl der erkrankten Personen gab einen Anstoss zum Steirischen Schulungsprojekt. Im Zuge dieses Projektes soll es den Patienten ermöglicht werden, Schulungen bei einem Arzt ihres Vertrauens zu absolvieren und so mehr über Diabetes und den Umgang mit dieser Krankheit zu erfahren


Ziele des Projektes sind

  • Information über die Krankheit, Einflussfaktoren und Auswirkungen
  • Optimaler Umgang mit der Krankheit und deren Behandlung
  • Hinauszögern von Folgeerkrankungen und Spätschäden
  • Verhaltensänderung
  • der Patient akzeptiert seine chronische Krankheit und passt seinen Lebensstil therapiezielorientiert an
  • der Patient führt die erforderliche Selbstbehandlung und Selbstkontrolle eigenständig durch
  • Erwerb von Wissen, Fertigkeiten und Verhaltensregeln, die einem Fortschreiten der Erkrankung sowie zukünfitgen Komplikationen vorbeugen
  • der Patient ist motiviert, den Kontakt zum Arzt aufrecht zu erhalten und rechtzeitig Behandlungskorrekturen durchführen zu können

 

Ablauf der Schulung in der Steiermark

schulung_ablauf

Honorierung der Schulung

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Projektpartner

Besonders hervorzuheben ist die gemeinsame Initiative der Projektpartner in der Steiermark, wo mit einer gezielten Projektfinanzierung (gemeinsame Finanzierung der Schulungen durch den Steiermärkischen Krankenanstaltenfinanzierungsfonds und die Steiermärkische Gebietskrankenkasse) und durch eine neue Form der Zusammenarbeit dieser Insitutionen Synergien erzielt werden konnten. Bereits vor der Einführung der Gesundheitsplattformen der Länder wurde für dieses Projekt die "Finanzierung aus einer Hand" umgesetzt.
GKK Steiermark Logo 179x70Steiermärkische Gebietskrankenkasse
 Steiermärkischer Krankenanstaltenfinanzierungsfonds (SKAFF)
Ärtzekammer Steiermark Logo 307x70Steirische Ärztekammer
FQSDÖ Logo 70x70Forum Qualitätssicherung in der Diabetologie Österreich (FQSD-Ö)
VÖD Logo 121x70Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen

Joanneum Research Logo 52x70

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Institut für Medizinische Systemtechnik und Gesundheitsmanagement

Anmeldung zur Schulung

Steiermark

Patienten können sich zur Schulung anmelden bei

  • ihrem zuständigen Arzt
  • der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse

Wer kann sich anmelden?

Zu diesem Schulungsprojekt können sich folgende Personen anmelden:

  • betroffene Typ 2 - Diabetiker
  • und deren Angehörige

Sollten Sie bereits eine Schulung besucht haben, können Sie trotzdem an dieser Schulung teilnehmen. Als Patient sind für Sie lediglich die Kosten für den Lehrbehelf zu zahlen, die eigentliche Schulung ist kostenlos.

Kontakt

Steiermärkische Gebietskrankenkasse

Josef Pongratz-Platz 1
A - 8010 Graz

Rudolf Sabine, Eder Gabriele
Tel: +43 (0316) 8035/5111
Fax: +43 (0316) 8035/5779
sabine.rudolf@stgkk.sozvers.at


Verband Österreichischer Diabetesberater/innen

DGKS Sadilek Gertraud
Tel: +43 (03124) 51124
Fax: +43 (03124) 51424
gertraud.sadilek@lkh-hoergas.at

DDA Geyer Brigitta
Tel: +43 (03687) 22569/733
Fax: +43 (03687) 22569/708
b.geyer@diakoniewerk.at


Die Steirische Ärztekammer bietet unter der folgenden Adresse eine Informationsbroschüre zum Download an:

http://www.aekstmk.or.at/formulare/diabetikertschulungsfolder.pdf

News

Factsheet FQSD-Ö
16.07.09 - Den FQSD-Factsheet können Sie hier herunterladen...

Gewinner des SALUS 2009!
10.07.09 - Das Forum Qualitätssicherung in der Diabetologie hat den Steirischen Preis für Qualität im Gesundheitswesen erhalten.

Danke für die Unterstützung!
07.02.08 - Wir danken Roche GmbH, Eli Lilly GmbH und sanofi-aventis GmbH für die freundliche Unterstützung im Jahr 2007.

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