Problemstellung Diabetes Die vorhandenen Daten zum Thema Diabetes mellitus zeigen einen Bedarf an Therapie-Optimierungen auf. 5-6% der Gesamtbevölkerung sind betroffen, und die Prävalenz ist weiter steigend. Das Leid und die Kosten durch Spätkomplikationen sind enorm: -
Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für Erblindung bei Erwachsenen -
Terminales Nierenversagen - ein Drittel aller Dialysepatienten sind Diabetiker -
Amputationen sind 20-30 mal häufiger -
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind 2-3 mal häufiger -
Schwangerschaftskomplikationen sind 2 mal häufiger Die Behandlungsziele wie Verminderung von Akutkomplikationen, Verminderung von Spätkomplikationen sowie Verbesserung der Lebensqualität sind zwar gut definierbar, allerdings ist eine qualitative Bewertung der Behandlung oft schwierig. Die Krankheitsdauern sind sehr lang, es gibt viele unterschiedliche Endpunkte der Krankheit und die Patientenzahlen in den einzelnen Praxen sind klein. Daher bedarf es zusätzlicher Information -
Ergebnisse können nur dann richtig interpretiert werden, wenn man gleichzeitig über die jeweilige Ausgangssituation und Arbeitsweise Bescheid weiß -
einige Verbesserungspotentiale können erst im direkten Vergleich mit anderen Einrichtungen identifiziert werden -
die Dokumentation solcher weiterer Qualitätsparameter ist deshalb unbedingt erforderlich Voraussetzungen für eine Vergleichbarkeit ist standardisierte Dokumentation: -
strukturierte, einheitliche Erfassung der Parameter in allen Einrichtungen -
Eindeutige Definition für jedes einzelne Item -
unveränderte Beibehaltung der Itemsdefinition über die Zeit |